Gladiatores Freikampftunier Vol.2

Das Turnier in München ist absolviert, das Niveau war exorbitant hoch, so dass unser Teilnehmer „Jan Dovica“ leider nur eine Plazierung im Mittelfeld seiner Vorrundengruppe erstreiten konnte. Es freut uns, dass die historische Fechtkunstszene immer anspruchsvoller wird.  Am Turnier nahmen knapp 40 Fechter teil. Es war ein Großteil der bekannten bayrischen Fechtvereine war vertreten. Um nur einige zu nennen „Ochs“aus München, „IHS -Interessensgemeinschaft historischer Schwertkampf“ aus Schrobenhausen  oder „die Schwabenfedern“ aus Ulm und viele mehr. Besonders „Ochs“ und die „Schwabenfedern“ stachen letztendlich heraus und ergatterten die Plätze auf dem Treppchen. Für uns war das Turnier das erste auf dem wir unser gesamtes Repertoire anwenden konnten. Neben der familiären Atmosphäre und dem durchwegs fairen und sportlichen Verhalten der Teilnehmer, ist der Einsatz des Gladiatores Teams zu loben. Bei Gladiatores handelt es nämlich an sich um einen Kommerziellen Betrieb, das „Gladiatores“ Team arbeitete jedoch an diesem Tag, die Anstrengungen der Vorlaufzeit und der Nachbereitung ganz außer Acht gelassen,weit über 12 Stunden ehrenamtlich,  so dass nur eine Teilnahmegebühr von 25€ für die Fechter anfiel. Wir freuen uns auf jeden Fall auf das nächste Turnier beim „Gladiatores“ Team in München.  

Zum Abschluss möchte ich noch ein paar Zeilen zum Thema Regelwerk schreiben. Das „Gladiatores“ Team erlaubte nahezu jede Spielart, die die Manuscripte hergeben. Lediglich Halbschwerstiche und Mordschläge waren verboten. Diese Regelfreiheit sorgte für sehr dynamische Kämpfe da den Fechtern im naher Mensur mehr Spielraum hatten um solche verfahrenen Situationen zu klären. Auch die Vorteilsregel ( leichte Treffer galten als Vorteil, errang nun ein Kämpfer zwei Vorteile erhielt er einen Punkt) empfanden wir als gelungen. Auch die Doppeltreffer-Reglung erfüllte ihren Zweck ( der dritte Doppeltreffer in einer Partie führte zu einem Unentschieden unabhängig vom Punktestand) auch wenn so manch Anstrengungen und gute Aktionen nicht in die Punktewertung einfließen konnten.  Negativ viel die harte Regelung bezüglich des Verlassen des Rings auf. Ein „Ringout“ wurde wie ein voller Treffer gewertet, so dass es eine durchaus potente Strategie war einzulaufen und den Gegner aus dem Ring zu drängen. Aus unserer Sicht hätte ein „Vorteil“ vollends genügt. Da ein “ Ringout“ die selbe Wirkung hatte wie ein Wurf waren leider nur sehr selten Wurfversuche zu beobachten außerdem benachteiligte eine solche Regelung Kämpfer mit geringen Körpergewicht (Im historischen Fechten gibt es keine Gewichtsklassen).  

Das nächste mal werden wir voraussichtlich am 15.2.2013 die Klingen in Schrobenhausen kreuzen auf dem Turnier der „IHS -Interessensgemeinschaft historischer Schwertkampf“ in Schrobenhausen. Und im Frühling steht das Turnier von Ochs an.           

P.S: Die Final Kämpfe wurden mittlerweile auf Youtube hoch geladen. Einen Link zu der Playlist findet ihr in unserer Gallerie

Bilder und Videos werden von Uns Online gestellt bzw. verlinkt sobald dies bezügliche eine Freigabe vom Veranstalter erteilt wurde.

Ich wünsche Euch eine schöne Adventszeit

 

 

Veröffentlicht in Allgemein

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